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December 31 Wissenswertes rund um's WeihnachtsfestWeihnachten Woher stammt eigentlich Weihnachten? 1. Herkunft Weihnachten (auch Christfest oder Heiliger Christ) ist das christliche Fest der Geburt Jesu und damit der Menschwerdung Gottes. Hauptfesttag ist der 25. Dezember, der seit der Reformation am 24. Dezember mit dem Heiligabend (auch Heilige Nacht, Christnacht) beginnt. Er ist in vielen Staaten ein gesetzlicher Feiertag und Auftakt der Weihnachtsferien; in Deutschland, Österreich und Teilen der Schweiz kommt der 26. Dezember als zweiter staatlicher Feiertag dazu. Weihnachten ist mit Ostern und Pfingsten eines der drei Hauptfeste (katholisch: Hochfeste) des Kirchenjahres, das mit der Adventszeit beginnt. Die Weihnachtszeit reicht von der ersten Vesper der Geburt des Herrn bis einschließlich zum Sonntag nach Epiphanias, dem Fest der Erscheinung des Herrn (Heiligen Drei Könige). Als kirchlicher Feiertag ist der 25. Dezember seit 336 in Rom belegt; die Herkunft des Datums ist umstritten. Oft wird das römische Fest des Sonnengotts als Ursprung angenommen; das germanische Julfest ist erst später belegt. Christen und Nichtchristen feiern Weihnachten heute meist als Familienfest mit gegenseitigem Beschenken; dieser Brauch ist seit dem 16. Jahrhundert im evangelischen Bereich bekannt. In katholischen Familien fand die Kinderbescherung am Nikolaustag statt. Hinzu kamen alte und neue Bräuche verschiedener Herkunft, zum Beispiel Krippenspiele seit dem 11. Jahrhundert, zudem der Adventskranz (1839), der geschmückte Weihnachtsbaum und der Weihnachtsmann seit dem 19. Jahrhundert. Dieser machte dem Christkind und dem Nikolaus als Gabenbringer für die Kinder in manchen Regionen zunehmend Konkurrenz. Viele Länder verbinden weitere eigene Bräuche mit Weihnachten. Gefunden bei: Interessante Links: -------------------------------- Zusammengestellt von Benedikt Richter - 2009 Informationen aus: www.wikipedia.de Woher kommt der Adventsbrauch?Dies erfahren sie aus meiner Zusammenstellung. Der Adventsbrauch Definition Advent (aus dem Lateinischen: adventus, Ankunft -> advenit: er kommt) ist der Beginn des christlichen Jahreskreises mit der Vorbereitung auf Weihnachten. Geschichte Ursprünglich entsprach der Begriff Advent dem griechischen Begriff epiphaneia (Erscheinung, siehe Epiphanias) und bezog sich auf das Ankommen der Gottheit im Tempel oder auf den Besuch eines Königs.
Die Adventszeit war ursprünglich eine Fastenzeit, die die Alte Kirche auf die Tage zwischen dem 11. November und dem ursprünglichen Weihnachtstermin, dem Erscheinungsfest am Die Adventszeit geht zurück auf das 7. Jahrhundert. In der römischen Kirche des Westens gab es zunächst eine wechselnde Zahl von (zwischen 6 - 4) Adventssonntagen, bis Papst Gregor der Große vier Adventssonntage festlegte. Dabei betonte man im gallischen Bereich das endzeitliche Motiv der Wiederkunft Christi, das zur Ausgestaltung des Advents als Zeit einer ernsthaften Buße führte, wohingegen im römischen Einflussbereich das weihnachtliche freudige Ankunftsmotiv der Menschwerdung Gottes Einfluss bekam (siehe O-Antiphonen). Dieser Ambivalenz wird an den unterschiedlichen Adventssonntagen in der Liturgie Rechnung getragen. Die Adventszeit im kirchlichen Festkalender Der erste Advent ist am Sonntag zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember. Mit dem ersten Advent beginnt in den katholischen und evangelischen Kirchen das neue Kirchenjahr. Die Adventszeit endet am Heiligen Abend mit dem Sonnenuntergang. In deutschsprachigen Ländern verbreitet sind Rorate genannte Eucharistiefeiern im Kerzenlicht (katholisch). Die orthodoxen Kirchen begehen den Advent bis heute sechswöchig, ab dem 15. November (des entsprechenden Kalenders) bis zum 24. Dezember, und als Fastenzeit. Vorgeschlagen sind drei Wochen leichtes Fasten (mit Fisch) und drei Wochen mittelschweres Fasten (kein Fisch). Der Beginn des Kirchenjahres ist hier unabhängig vom Advent der 1. September. Der 3. Adventssonntag heißt im Kirchenjahr Gaudete (lat. gaudete (Imperativ): seid froh!). Diese Vorfreude drückt sich in der katholischen Liturgie durch das rosa Messgewand des Priesters aus, das das Violett der anderen Adventstage ablöst. Die Adventstradition Advent galt früher als Zeit der Stille. Die dunkle Jahreszeit lud dazu ein, zur Ruhe zu kommen, was heutzutage durch die vorweihnachtliche Stimmung in den Geschäftsstraßen der Städte erschwert wird. Statt Adventsliedern werden heute oft schon Weihnachtslieder gespielt. Insbesondere für Kinder gibt es Adventskalender verschiedenster Ausprägung. Sie haben 24 Türen, von denen vom 1. bis zum 24. Dezember jeweils eine geöffnet wird. Der Adventskranz weist mit seinen vier Kerzen auf das Licht hin, das Christus in die Welt gebracht hat. In den Ostkirchen ist der Adventskranz heute teilweise übernommen und auf sechs Kerzen erweitert worden. Man möchte meinen, dass so ein altertümlich anmutender Brauch wie der Adventskranz tatsächlich schon uralt wäre. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Man kann sogar präzise sagen, dass der Adventskranz erst in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eingeführt wurde. Und ebenso präzise lässt sich sagen, dass Geburtsstätte dafür Hamburg war: 1839 ließ der evangelische Theologe Johann Heinrich Wichern (1808-1881) im Betsaal des „Rauhen Hauses“ zum ersten Mal einen hölzernen Leuchter mit 23 Kerzen aufhängen – 19 kleine rote für die Werktage bis Weihnachten, vier dicke weiße für die Sonntage. Typisch für die Adventszeit ist außerdem das Zubereiten von Weihnachtsgebäck wie etwa dem Christstollen, welcher nach dem Backen noch einige Zeit reifen muss. Wissenswertes: Nicht direkt mit dem kirchlichen Begriff "Advent" zu tun hat die Glaubensgemeinschaft der Adventisten. Der Name dieser Kirche bezieht sich nicht auf das Warten des ersten Kommens Christi sondern auf das zweite Kommen, also auf die Wiederkunft Christi und die Apokalypse.
Zusammengestellt von Benedikt Richter - 2009
Informationen aus: www.wikipedia.de Alles, was einen Anfang hat......hat auch ein Ende. So auch unser Jahr. Passend hierzu veröffentliche ich hier einen Artikel über das Fest zur Begrüßung des Neujahres und des Brauchtums sowie dessen Entstehung.
Woher stammt dieser Brauch zum Neujahresanfang? 1. Herkunft Die Assoziation des Jahresendes mit dem Namen Silvester geht auf das Jahr 1582 zurück. Zu diesem Zeitpunkt wurde durch die Gregorianische Kalenderreform der letzte Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember verlegt, den Todestag des Papstes Silvester I. († 31. Dezember 335). Der Liturgische Kalender führt diesen Tag seit 813 auch als dessen Namenstag. Bis zur Kalenderreform feierte man an diesem Tag die jüdische Beschneidung Jesu. In einigen Gegenden wird dieser Tag, quasi als Gegenstück zum folgenden Neujahrstag, auch Altjahr oder das Alte Jahr genannt. 2. Brauchtum Im deutschsprachigen Raum wird das Jahr oft mit Feuerwerk, Böllern, Orakel (Bleigießen) oder Mitternachtsgottesdiensten (Mette) beendet. Oft wird auch Glücksklee Oxalis verschenkt. Während das Feuerwerk früher dazu diente, „böse Geister“ zu vertreiben, ist es heute ein Ausdruck von Vorfreude auf das neue Jahr. Bei privaten Silvesterpartys ist Bleigießen weit verbreitet, bei Öffentlichen und Privaten das Öffnen einer Flasche Sekt zum Jahreswechsel. In den letzten Jahren wurde immer wieder dazu aufgerufen, auf das Feuerwerk zu verzichten, und das Geld stattdessen für einen wohltätigen Zweck zu spenden. Der bekannteste Aufruf war „Brot statt Böller“ bzw. 2004: „Reis statt Böller“. Ende Dezember 2004 rief wegen der Flutkatastrophe die deutsche Bundesregierung dazu auf, lieber Geld für die Hilfsorganisationen zu spenden, als es für Feuerwerk auszugeben. 3. Silvester im dt. Fernsehen In Deutschland hat sich neben dem Klassiker Dinner for One auch die Folge Sylvesterpunsch (Der Titel wird tatsächlich in dieser Schreibweise eingeblendet!) der Serie Ein Herz und eine Seele einen festen Platz im Fernsehprogramm zu Silvester gesichert. Das restliche Rahmenprogramm besteht meist aus Sketchsendungen sowie Liveshows. 2005 moderierte Karl Moik zum letzten Mal den Silvesterstadl und damit auch nach 28 Jahren die letzte Ausgabe seines Musikantenstadl. Nicht zu vergessen die Neujahrsansprache, die seit 1970 vom jeweiligen Bundeskanzler vorgetragen wird. Davor wurde sie vom Bundespräsidenten gehalten. Gefunden bei: Interessante Links: Übrigens: Wussten sie, dass "Sylvester" laut Duden nicht korrekt ist? Die richtige Schreibweise der Jahresendfeier ist folgende: SILVESTER !!! Zusammengestellt von Benedikt Richter - 2009 Informationen aus: www.wikipedia.de Süßer die Glocken nie klingen...
Passend zu Weihnachten, habe ich hier einige Gedichte, aber auch lustige, aber auch z.T. nachdenkliche Geschichten rund um Weihnachten gesammelt... Das Lametta Weihnachten naht, das Fest der Feste - Es wurde meiner Frau ganz heiß, ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Das Weihnachts-Poem
When the last Kalender-sheets ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Das Weihnachtsgeschenk (O. Henry) Ihr ganzes Vermögen war 1 Dollar, 87 Cent, davon 60 Cent in Pennystücken. Alles mühsam zusammengekratzt und gespart. Und morgen war Weihnachten. Nichts blieb übrig, als sich auf die kleine, schäbige Couch zu werfen und zu heulen. Das tat Della denn auch, und es beweist uns, daß sich das Leben eigentlich aus Schluchzen, Seufzen und Lächeln zusammensetzt, wobei das Seufzen unbedingt vorherrscht. Inzwischen betrachten wir das Heim etwas näher. Es ist eine kleine möblierte Wohnung zu acht Dollar in der Woche. Sie sieht nicht gerade armselig aus, ist davon aber auch nicht allzuweit entfernt. Unten im Hausflur hängt ein Briefkasten, in den niemals Briefe geworfen werden; daneben steckt der Knopf einer elektrischen Klingel, der kaum jemand je einen Ton abschmeichelt. Weiter befindet sich dort auch eine Karte, die den Namen "Mr. James Dillingham Young" trägt. Dieses "Dillingham" war während einer Zeit vorübergehen den Wohlstandes ins Leben gerufen worden, als sein Besitzer dreißig Dollar in der Woche verdiente. Jetzt, da das Einkommen auf zwanzig Dollar zusammengeschrumpft ist, muten die Buchstaben von "Dillingham" etwas verschwommen an, als ob sie ernstlich beabsichtigten, sich zu einem bescheidenen anspruchslosen "D" zusammenzuziehen. Wenn aber Mr. J.D.Y. jeweils seine Etage erreichte, so wurde er "Jim" gerufen und von Frau J.D.Y., uns bereits als Della bekannt, zärtlich umarmt, womit das Buchstabenproblem unwichtig wurde. Somit ist alles in bester Ordnung. Della hörte zu weinen auf und tröstete ihre Wangen mit der Puderquaste. Sie stand am Fenster und schaute bedrückt einer grauen Katze zu, die im grauen Hinterhof über einen grauen Zaun balancierte. Morgen war Weihnachten, und sie hatte nur das wenige Geld, um Jim ein Geschenk zu kaufen. Herunter rieselte der braune Wasserfall. "20 Dollar", mit geübter Hand wog Madame die Masse. "Geben Sie es, rasch", sagte Della. Oh, und die zwei folgenden Stunden vergingen wie auf rosigen Schwingen. Vergessen war die zermürbende Vorstellung der fehlenden Haare. Sie durchstöberte die Läden auf der Suche nach Jims Geschenk. Endlich fand sie es. Sicher war es für Jim und niemand anders gemacht. Nichts kam ihm gleich in keinem der Läden. Es war eine Platin-Uhrenkette, einfach und geschmackvoll in Form und Zeichnung. Sie war es sogar wert, die Uhr zu ketten. Sobald Della die Kette sah, wußte sie, daß sie Jim gehören mußte. Sie war wie er. Einundzwanzig Dollar nahmen sie ihr dafür ab, und mit den 87 Cent eilte sie heim. Mit dieser Kette au seiner Uhr durfte Jim in jeder Gesellschaft so eifrig, wie er wollte, nach der Zeit sehen. So schön die Uhr war, schaute er nämlich manchmal scheu darauf, weil das alte Lederband, das er an Stelle einer Kette benützte, so schäbig war.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Advent, Advent, ein Kraftwerk brennt Auch in diesem Jahr häufen sich Katastrophenmeldungen von Ereignissen, die auf Sonntag,1.Advent 10.00 Uhr. 10 Uhr 14: 19 Uhr 03: 20 Uhr 17: 20 Uhr 56: 21 Uhr 30: 21 Uhr 50: 22 Uhr 12: 22 Uhr 37: 22 Uhr 50: 23 Uhr 06: 23 Uhr 12 und 14 Sekunden: ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Der Christbaumständer Beim Aufräumen des Dachbodens - ein paar Wochen vor Weihnachten -entdeckte ein Familienvater in einer Ecke einen ganz verstaubten, uralten Weihnachtsbaumständer. Es war ein besonderer Ständer mit einem Drehmechanismus und einer eingebauten Spielwalze. Beim vorsichtigen Drehen konnte man das Lied "O du fröhliche" erkennen. Das musste der Christbaumständer sein, von dem Großmutter immer erzählte, wenn die Weihnachtszeit herankam. Das Ding sah zwar fürchterlich aus, doch da kam ihm ein wunderbarer Gedanke. Wie würde sich Großmutter freuen, wenn sie am Heiligabend vor dem Baum säße und dieser sich auf einmal wie in uralter Zeit zu drehen begänne und dazu "O du fröhliche" spielte. Nicht nur Großmutter, die ganze Familie würde staunen. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Empfehlenswerte Links zu Weihnachsgeschichten / -gedichten Ein wenig zeitaufwändiger, aber auch erfolgsversprechend ist die Suche mithilfe einer Suchmaschine. Dort sind Geschichten wie die oben abgedruckten zu finden. Versuchen sie es mit Suchbegriffen wie "Lustige Weihnachtsgeschichten" oder "Weihnachtsgedichte". Viel Erfolg. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Zusammengestellt von Benedikt Richter - 2009 Bilder: pixelio.de |
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